Gegengift-Präsident unterstützt Initiative

Die eidgenössische Volksinitiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» der Stiftung Future 3.0 aus der Romandie bündelt ihre Kräfte für den Abstimmungskampf 2020. Für die leitende Position in den Bereichen Politik und Wirtschaft setzt man auf Unterstützung aus der Branche.

Front gegen Pflanzen- und Insektengifte formiert sich

Aus Unterstützung wird Zusammenarbeit

Unsere Vereinigung «Gegengift» ist eine politisch unabhängige Institution, die eine Abkehr vom Auslaufmodell der gefährlichen Pflanzen- und Insektengifte fordert. Trotz unserer liberalen Grundhaltung unterstützen die Verantwortlichen die Initiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide», die ein Verbot sämtlicher synthetischer Pestizide mit einer Übergangsfrist von 10 Jahren fordert.

Engagement aus Überzeugung

Die Initiative wird so auch von Gegengift-Präsident Joel Thiébaud befürwortet, der den damit ausgeübten Druck für notwendig hält: «Auf freiwilliger Basis hat sich innerhalb der letzten Jahre viel zu wenig getan.» Aus diesem Grund sei es unbedingt nötig, dass die Bevölkerung über die zukünftigen gesundheitlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Rahmenbedingungen per Volksabstimmung entscheiden könne. So sei es für ihn auch naheliegend gewesen, den Abstimmungskampf als Leiter der Bereiche Politik und Wirtschaft mitzuprägen. Das Engagement bei der unabhängigen Vereinigung «Gegengift» werde durch die neue Aufgabe nicht tangiert.

Informationskampagne startet mit Pressekonferenz

Die neu formierte, geschlossene Front wird an einer Pressekonferenz am 25. Februar in Bern eine Informationskampagne vorstellen, die im Vorfeld des Abstimmungskampfs 2020 über die Absichten der Volksinitiative, die Inhalte und die Gründe des geforderten Verbots orientieren will.